Vertrieben, vergiftet und vergessen

Am 11. Juni jährt sich das Ende des Kosovokriegs zum 20. Mal. Die «humanitäre Intervention» der NATO sollte Morde und «ethnische Säuberungen» an der albanischen Bevölkerung militärisch stoppen. Doch bis heute bleiben die darauf folgenden Vertreibungen und Gewalt an den im Kosovo verbliebenen ethnischen Minderheiten nach Ende des Krieges ausgeblendet: Die Roma sind die vergessenen Opfer des Konflikts.

Rosa Luxemburg Stiftung, 10. Juni 2019